Podcast "Stimmenfang" 100 Tage AKK - Was macht die neue Chefin mit der CDU?

Ihre Wahl an die CDU-Spitze war knapp. Wie versucht Annegret Kramp-Karrenbauer, jetzt zu punkten, und was steckt wirklich hinter ihrem Konservatismus? Hören Sie die Analyse von Ralf Neukirch im neuen Podcast.

Ein Podcast von und


Stimmenfang #90 - Konservativer als Merkel? Die 100-Tage-Bilanz der Annegret Kramp-Karrenbauer

Ihren eigenen Stil - das hat Annegret Kramp-Karrenbauer bei ihrer Bewerbungsrede auf dem Parteitag der CDU im Dezember versprochen. Inzwischen ist die Saarländerin seit knapp 100 Tagen im Amt. Womit hat sich die neue Frau an der CDU-Spitze profiliert? Und wie deutlich setzt sie sich von ihrer Vorgängerin Angela Merkel ab?

In der neuen Podcast-Episode sprechen wir darüber mit dem Kollegen Ralf Neukirch vom SPIEGEL, der Kramp-Karrenbauers erste Wochen im Amt genau beobachtet hat. Und wir hören ein junges CDU-Mitglied, das von Annegret Kramp-Karrenbauers vermeintlich konservativem Kurs nicht angetan ist.

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Yasemin Yüksel: [00:00:01] Willkommen zu "Stimmenfang", dem Politik-Podcast von SPIEGEL ONLINE. Ich bin Yasemin Yüksel.

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Annegret Kramp-Karrenbauer: [00:00:53] Ich habe viel gelesen was ich bin und wie ich bin. Mini. Eine Kopie. Ein einfaches 'weiter so'. Liebe Delegierte, ich stehe hier so wie ich bin und so wie mich das Leben geformt hat und darauf bin ich stolz.

Yasemin Yüksel: [00:01:06] Ihren eigenen Stil. Das hat Annegret Kramp-Karrenbauer bei ihrer Bewerbungsrede auf dem Parteitag der CDU im Dezember versprochen. Jetzt ist die Saarländerin seit 100 Tagen im Amt. Womit hat sich die neue Frau an der CDU-Spitze profiliert? Wie deutlich setzt sie sich von ihrer Vorgängerin Angela Merkel ab? Darüber spreche ich heute mit meinem Kollegen Ralf Neukirch. Ralf Neukirch schreibt für den SPIEGEL über die Union. Hallo Ralf, ich freue mich sehr, dass du da bist.

Ralf Neukirch: [00:01:31] Hallo Yasemin.

Yasemin Yüksel: [00:01:32] Wie würdest du, Ralf, aus der Perspektive des politischen Beobachters also diese ersten 100 Tage von Annegret Kramp-Karrenbauer an der Spitze der CDU bewerten? Wie fällt deine Bilanz aus?

Ralf Neukirch: [00:01:44] Ich würde sagen, es ist eine ambivalente Bilanz. Zum einen glaube ich hat sie eines ganz gut geschafft. Unmittelbar nach ihrer Wahl gab es ja die Befürchtung, dass die CDU, weil die Wahl so knapp ausgefallen ist, dass das so eine Zerreißprobe für die CDU werden würde. Dass es jetzt zwei Lager gibt, das Merz-Lager und das Kramp-Karrenbauer-Lager und dass im Grunde das, was mit dieser Wahl erreicht werden sollte, nämlich die Partei zu befrieden, damit nicht erreicht werden würde und das hat sie glaube ich ganz gut geschafft, das zu verhindern. Also es gibt jetzt eigentlich keine zwei Lager mehr. Es gibt natürlich noch inhaltliche Lager, aber die Tatsache, dass Annegret Kramp-Karrenbauer neue Parteivorsitzende ist, die ist jetzt allgemein akzeptiert auch bei den Merz-Anhängern. Und das hat sie ganz geschickt angestellt. Es gibt natürlich noch einen zweiten Aspekt: Wie wird das jetzt draußen wahrgenommen, auch über die eigene Partei hinaus. Und da würde ich sagen zeigt sich einfach, wie schwierig es ist, nur Parteivorsitzende zu sein und kein Amt zu haben, kein politisches. Sie versucht sich von Angela Merkel abzusetzen, in einigen Punkten hat sie es auch geschafft, aber ich finde nicht, dass es ihr bisher gelungen ist, wirklich ein Profil zu gewinnen, was jetzt über Leute hinausgeht, die sich jetzt sehr sehr für die CDU interessieren, also die allgemein politisch interessiert sind. Da sind ihre Konturen nach wie vor sehr verschwommen und das wird sehr, sehr schwierig das überhaupt zu ändern glaube ich.

Yasemin Yüksel: [00:03:05] Du hattest - ich habe mal nachgeschaut - nach Annegret Kramp-Karrenbauers knapper Wahl für SPIEGEL ONLINE geschrieben: "Annegret Kramp-Karrenbauer ist in vielen Dingen konservativer als Merkel es je war." Hat sie dich da in deinem Urteil bestätigt jetzt in den letzten 100 Tagen?

Ralf Neukirch: [00:03:20] Also ich glaube, wenn man einfach nur mal ihren missglückten Karnevalswitz nimmt glaube ich ja.

Annegret Kramp-Karrenbauer: [00:03:25] Wer war denn von euch vor kurzem mal in Berlin. Da seht ihr doch die Latte macchiato-Fraktion, die die Toiletten für das dritte Geschlecht einführen. Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür dazwischen ist diese Toilette.

Ralf Neukirch: [00:03:47] So ein Witz, egal wie man den jetzt findet, aber der wäre Angela Merkel glaube ich gar nicht eingefallen. Das ist irgendwie so - sich darüber lustig zu machen oder das als Thema für einen Witz zu nehmen, das kommt glaube ich in ihrem Weltbild gar nicht vor. Das kommt glaube ich erst dann, wenn man tatsächlich einen etwas konservativeren Blick auf viele Dinge hat, wie Annegret Kramp-Karrenbauer das eben hat. Wobei man bei ihr auch sagen muss - Mir kommt es schon so vor, als wäre ein großer Teil des Konservatismus, den sie jetzt auch so offen vor sich herträgt, als wäre das auch ein bisschen Masche. Es ist natürlich völlig klar: Den liberalen Flügel der Partei, den hat sie eigentlich erstaunlicherweise, auch wenn sie in vielen Punkten tatsächlich nicht so liberal ist wie Angela Merkel, während der konservative Flügel eher mit ihr gefremdet hat und den will sie natürlich gewinnen und deswegen trägt sie ihren Konservatismus jetzt auch finde ich manchmal arg demonstrativ vor sich her.

Yasemin Yüksel: [00:04:35] Kannst du beschreiben, womit sie sich in den letzten 100 Tagen profiliert hat? Du darfst auch gerne schildern. Was hat Sie eigentlich gemacht?

Ralf Neukirch: [00:04:42] Ich glaube das hervorstechendste Ereignis war sicherlich dieses Werkstattgespräch zur Flüchtlingspolitik, weil das ja auch der Bereich war, der die Partei am meisten auseinandergerissen hat.

Annegret Kramp-Karrenbauer: [00:04:52] Wir alle, und das war der Ausgangspunkt für dieses Gespräch, haben sehr deutlich gespürt: Das was im September 2015 und in der Folge passiert ist war eine absolute Ausnahmesituation.

Ralf Neukirch: [00:05:06] Ich fand interessant, dass Sie bei dieser Rede gesagt hat "die Union als Partei". Die Union ist ja eigentlich keine Partei, sondern nämlich zwei Parteien - CDU und CSU - und der Riss ging ja vor allen Dingen auch zwischen Teilen der CDU und der CSU und den zu kitten ist ihr glaube ich ganz gut gelungen.

Annegret Kramp-Karrenbauer: [00:05:20] Es kommt auf die Union an. Die Union, sowohl CDU als auch CSU, sind die Parteien, die in der Lage sind, im Grunde genommen das 'und' zu definieren. Diese Kombination aus Humanität auf der einen Seite und Härte im Sinne von Konsequenz auf der anderen Seite.

Ralf Neukirch: [00:05:37] Durch dieses Werkstattgespräch, bei dem ja faktisch gar nichts rausgekommen ist, aber bei dem alle mal das Gefühl hatten, sie dürften jetzt sagen was sie wollen. Bei dem dann auch mal das Wort 'Grenzschließung' fiel, ohne dass jemand hysterisch nach Luft geschnappt hat. Das hat der Partei irgendwie das Gefühl gegeben: Da ist doch jetzt wieder jemand, der unser Anliegen besser versteht als es Angela Merkel verstanden hat. Faktisch hat sich natürlich überhaupt nichts geändert, auch in der praktischen Politik hat sich nichts geändert. Das ist aber auch das einzige Beispiel, was mir im Moment einfällt, wo sie wirklich mal eine starke Rolle gespielt hat. Sie hat natürlich zu allen möglichen Themen sich geäußert: von der Grundrente bis zu Europa. Aber das sind glaube ich alles Sachen, die sind weder in der Partei noch darüber hinaus groß wahrgenommen worden, sondern das, was wirklich wahrgenommen worden ist, war eben dieses Gespräch zur Flüchtlingspolitik. Das war allerdings auch tatsächlich das Thema, was die Partei am meisten beschäftigt hat in den letzten Jahren.

Yasemin Yüksel: [00:06:29] Vor der Wahl, erinnere ich mich, haben viele, auch politische Beobachter, sie als eine Art Mini-Merkel bezeichnet. Lagen sie oder lagen wir mit dieser Zuschreibung falsch?

Ralf Neukirch: [00:06:41] Also wenn ich in eigener Sache reden darf, ich habe glaube ich

Yasemin Yüksel: [00:06:44] Ich bitte darum, Ralf.

Ralf Neukirch: [00:06:46] Ich meine mich zu erinnern immer geschrieben zu haben, dass sie keine Mini-Merkel ist. Das ist sie auch tatsächlich nicht. Sie ist natürlich in einem Punkt Angela Merkel sehr ähnlich, nämlich in ihrer ganzen ruhigen, ausgleichenden Art. Sie hat ja auch, finde ich jedenfalls, etwas nicht so stark polarisierendes. Das hat Merkel ja auch nicht, aber von ihrem ganzen Blick auf die Welt vor allen Dingen von ihrer ganzen Herkunft: katholisch, aus dem Saarland, aus dem alten Westen. Sie ist im Grunde von der ganzen Herkunft und auch von der Art, wie sie auf die Politik blickt, alte CDU und Angela Merkel ist ja genau das Gegenteil. Und von daher glaube ich allein deswegen ist sie schon keine Mini-Merkel. Der Eindruck entsteht glaube ich vor allen Dingen anhand von Äußerlichkeiten, an der Art zu sprechen, auch am Aussehen natürlich. Sie sind sich auch äußerlich so als Frauentyp ein bisschen ähnlich. Ich glaube deswegen kam das Gefühl, sie sei so eine Art Mini-Merkel.

Yasemin Yüksel: [00:07:32] Wie bei vielen Politikern glaube ich ist es wichtig zu verstehen wo sie herkommen, um auch ihren Politikstil einordnen zu können. Ich glaube, du teilst zumindest mit Annegret Kramp-Karrenbauer eine gewisse Beziehung zum Saarland. Kannst du uns erklären, was wir über das Saarland wissen müssen, um die Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer besser zu verstehen?

Ralf Neukirch: [00:07:52] Ich bin tatsächlich - man könnte sogar sagen Halb-Saarländer, weil mein Vater aus dem Saarland kommt und ich in meiner Kindheit häufig da war. Ich glaube was man wissen muss über das Saarland: a) dass es ein sehr kleines Bundesland ist. Da kennt sich jeder und da kennt jeder die Annegret genauso wie vorher jeder den Oskar gekannt hat. Das ist ein Bundesland, in dem sich politisch -.

Yasemin Yüksel: [00:08:13] Oskar Lafontaine für unsere jüngeren Podcasthörer.

Ralf Neukirch: [00:08:15] Genau. Das ist ein Bundesland, wo sich Politik sehr unmittelbar abspielt. Wo man einen direkten Kontakt zu den Leuten hat, was glaube ich nicht schlecht ist, was vielleicht auch erklärt, warum ja doch relativ viele erfolgreiche Politiker aus dem Saarland kommen, was angesichts der Größe des Bundeslandes sehr erstaunlich ist. Es ist dann, was glaube ich auch noch wichtig ist, ein sehr konservativ oder katholisch-liberales Bundesland. Also das entspricht so ziemlich auch dieser Haltung, die Annegret Kramp-Karrenbauer verkörpert und es ist natürlich auf eine Art auch ein recht - jetzt werden die Saarländer wahrscheinlich aufschreien - aber ein recht provinzielles Bundesland. Es gibt ja da keine ernstzunehmende Großstadt im Saarland.

Yasemin Yüksel: [00:08:55] Das hätte ich als Hessin jetzt niemals sagen dürfen, aber du als halber Saarländer darfst das sagen.

Ralf Neukirch: [00:08:58] Ja, als halber Saarländer, der dann doch im Grunde ja Kölner ist, darf ich das sagen. Köln hat mehr Einwohner als das gesamte Saarland. Das prägt natürlich auch so ein bisschen die Politik und die Sicht, die man auf die Politik hat. Und ehrlich gesagt, ich glaube einem CDU-Politiker, der aus Köln oder aus München oder aus Berlin gekommen wäre, wäre auch so ein Witz, wie ihn Annegret Kramp-Karrenbauer im Karneval gemacht hat, wahrscheinlich nicht unterlaufen. Das spielt alles schon eine Rolle, wenn man aus so einem Bundesland kommt glaube ich.

Yasemin Yüksel: [00:09:26] Das Interessante ist, dass Annegret Kramp-Karrenbauer ab und an doch fast etwas angefasst reagiert, wenn sie auf diese "Provinzialität" des Saarlands angesprochen wird. Ich erinnere mich an eine Szene, da war sie zu Gast in der Talkshow bei Anne Will und dort sagte sie:

Annegret Kramp-Karrenbauer: [00:09:42] Das ist jetzt wirklich - also ich empfinde das als Höchstmaß despektierlich den Saarländerinnen - Einwurf: Nicht den Saarländern - doch, den Saarländerinnen und Saarländern gegenüber, die aus einer Region kommen, die über Jahrzehnte zum Wohlstand Deutschlands beigetragen hat, die in einem harten Strukturwandel gefallen ist, der im Übrigen über 15 Jahre politisch - kann man drüber streiten oder nicht - nicht so gemanagt worden ist und im Übrigen auch nicht von den Vertretern meiner Partei.

Yasemin Yüksel: [00:10:08] Kramp-Karrenbauers Herkunft aus dem Saarland, führt es dazu, dass wir sie auch ab und an unterschätzen?

Ralf Neukirch: [00:10:14] Ich glaube, das ist auf jeden Fall so. Das war ja auch bei Helmut Kohl schon so. Helmut Kohl war ja auch der klassische Fall des Provinzpolitikers, der dann irgendwie nach Berlin gekommen ist und den lange Zeit keiner ernst genommen hat und zwar auch seine Gegner nicht zu ihrem großen Schaden. Und so ein bisschen ist das sicherlich bei Annegret Kramp-Karrenbauer auch so. Hinzu kommt natürlich auch noch dieser Dialekt, der nicht besonders weltläufig wirkt, den man ihr auch immer noch anhört.

Annegret Kramp-Karrenbauer: [00:10:39] "Also Berlin ist ja komisch. Ich mehn allehn schon wie die schwätzen. Die könne kehn Saarländisch. Noch nimmer die enfachste Wörter. Die Grundregeln der menschlichen Konversation. Un gut das kennt, in Berlin kriegen die datt enfach net hin. Zum Fortlaufen."

Ralf Neukirch: [00:11:03] Trotzdem heißt das natürlich überhaupt nicht, dass sie nicht eine sehr fähige und gute Politikerin sein kann, aber das stimmt schon, ich glaube auch, dass diese Herkunft aus der Provinz dazu führt, dass man sie oft unterschätzt tatsächlich. Jetzt ist natürlich auch dieser Vorwurf, sie komme aus dem Saarland - Können Sie denn Bundeskanzlerin? Die Frage ist nicht "kann man als Saarländerin Bundeskanzlerin?", sondern kann man, wenn man so ein kleines Land regiert hat - darum geht es ja - dass weniger als eine Million Einwohner hat, ist man dann wirklich schon bereit dafür, ein Land wie die Bundesrepublik Deutschland mit seinen 80 Millionen und so weiter zu regieren. Darauf zielt ja in der Regel die Kritik und die Frage ist nicht unberechtigt, aber die könnte man ehrlich gesagt jemanden aus Schleswig-Holstein oder aus Rheinland-Pfalz, der Bundeskanzler werden will, genauso stellen.

Yasemin Yüksel: [00:11:46] Zu deiner Tätigkeit als Parlamentskorrespondent, als politischer Beobachter gehört ja auch, du triffst dich mit vielen, vielen Politikern aus der CDU. Wie wird da auch über Annegret Kramp-Karrenbauer gesprochen? Wie ist da so der Tenor? Was hörst du?

Ralf Neukirch: [00:12:00] Ich würde sagen das sind zwei Aspekte. Das eine ist durchaus respektvoll, also man erkennt an, dass sie eine sehr mutige Entscheidung getroffen hat, als sie ihren Job als saarländische Ministerpräsidentin niedergelegt hat und nach Berlin gegangen ist mit nichts weiterem als im Amt des Generalsekretärs und dann es geschafft hat Parteivorsitzende zu werden. Das war ja alles andere selbstverständlich und wenn sie es nicht geworden wäre, wäre im Grunde ihre Karriere zu Ende gewesen. Das wird schon anerkannt. Das andere ist so eine, wie soll man sagen, so ein gewisser Zweifel. Also diese Frage "Kann sie das wirklich?", die ist für viele nicht beantwortet und die lässt sich natürlich auch einfach im Moment nicht beantworten. Es gibt eben Ämter - Bundeskanzlerin - darum geht es ja, ob jemand das kann weiß man, wenn er das Amt hat und nicht vorher. Und ihr bisheriger Lebensweg gibt zwar Hinweise darauf, dass sie es vielleicht könnte, aber sicher kann man sich da nicht sein und das ist diese Art von Zweifel, die finde ich merkt man in vielen Gesprächen, wenn man mit Leuten redet.

Yasemin Yüksel: [00:12:56] Das Stichwort Zweifel, das behalten wir mal im Hinterkopf. Ich habe für diese Episode eine junge Frau getroffen, die ist CDU-Mitglied und wir haben sie interessanterweise für eine frühere Podcast-Episode schonmal getroffen bei einer der Regionalkonferenzen hier in Berlin als Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn sich damals um das Amt des Parteichefs beworben haben. Und Sandra Sperber hatte damals mit ihr gesprochen und sie war da durchaus kritisch, noch nicht vollkommen davon überzeugt, dass Annegret Kramp-Karrenbauer die richtige Kandidatin sein könnte.

Yasemin Yüksel: [00:13:26] Frau Lukosek, ich erinnere mich auf der Regionalkonferenz, als sie mit der Kollegin Sandra Sperber sprachen. Sie sagten: "Ja, es gibt schon so eine Art von Trennungsschmerz in puncto -auf die Kanzlerin, die sich von der CDU-Spitze zurückzieht. Vermissen Sie Angela Merkel da an der Position schon ein wenig?

Sandra Lukosek: [00:13:43] Mir fällt schon sehr auf, dass sie sich sehr zurückgezogen hat, dass sie glaube ich ganz bewusst jetzt AKK den Raum lässt sich zu etablieren und zu profilieren und auch eine Position zu erarbeiten. Natürlich hat sie jetzt sage ich mal das gemacht, was von ihr auch erwartet wurde oder auch immer beschrien wurde, dass sie jetzt wertkonservativer geworden ist oder vielleicht nicht geworden ist, aber die CDU jetzt wieder in die Richtung mehr profiliert.

Yasemin Yüksel: [00:14:10] Wie bewerten Sie das? Ist das die Richtung, die auch Sie sich für die Partei wünschen?

Sandra Lukosek: [00:14:15] Das könnte ich jetzt so nicht sagen. Klar, ihre Position zur Ehe für alle und dann jetzt auch zu Intersexuellen und auch zu Homosexuellen ist natürlich aus Berliner Sicht muss ich auch sagen nicht immer nachvollziehbar. Ich glaube, sie hat da schon viel die gesamtdeutsche CDU-Brille auf und denkt da an viele Wählergruppen und auch Unterstützergruppen, die natürlich noch sehr viel religiöser und sehr viel wertkonservativer denken.

Yasemin Yüksel: [00:14:42] Unter Angela Merkel hat die CDU in einigen Fragen durchaus progressive Positionen eingenommen. Ein Stichwort ist die Ehe für alle. Unter Annegret Kramp-Karrenbauer ist jetzt eben schon zu beobachten, dass die Partei da einfach auch wieder ein Stück in die wertkonservativere Richtung rückt. Wie gefällt Ihnen das?

Sandra Lukosek: [00:14:59] Ja, das ist auch der Punkt, den ich am meisten mit Freunden diskutiere. Wir sind uns immer nicht einig, wie viel Strategie das jetzt ist und wie viel sie selbst sozusagen dahintersteht. Jetzt lebe ich auch schon seit zehn Jahren in Berlin, was mich auch nochmal verändert hat und was es mir natürlich schwerer macht gerade bei Themen, wenn es um die Ehe für alle geht oder auch die Rolle der Frau. Da habe ich schon ein anderes Bild auf die Dinge, weil ich auch einfach sehr emanzipiert und frei aufwachsen konnte. Und das ist jetzt was, was mir auch zuletzt immer mehr fehlt oder die Lücke wird mir immer klarer, dass wir eigentlich genau die Themen - konservativen Feminismus - eigentlich nicht so richtig diskutieren und nicht so richtig ranlassen. Das wäre was, was mir in der CDU noch fehlt.

Yasemin Yüksel: [00:15:47] Ralf, ich fand an dem Gespräch mit Frau Lukosek interessant, dass sie glaube ich genau für diese jüngere, großstädtische CDU steht, zu der Merkel die CDU unter ihrer Führung auch gemacht hat. Und Annegret Kramp-Karrenbauer scheint da jetzt ein anderes Profil an den Tag zu legen. Und da findet sich ein Mitglied wie Frau Lukosek nicht wirklich wieder. Besteht die Gefahr, dass AKK einige Mitglieder auch verprellt mit ihrem Kurs?

Ralf Neukirch: [00:16:12] Die Gefahr besteht natürlich, klar. Wobei ich dazu zunächst mal sagen möchte, Frau Merkel hat die CDU zwar modernisiert, aber diese Strategie 'CDU wird Großstadtpartei' ist ja auch nicht wirklich aufgegangen. In den Großstädten hat die CDU auch unter Frau Merkel keine guten Ergebnisse erzielt und weil das auch in diesem Gespräch mit der jungen Frau am Anfang zur Sprache kam, sie war gegen die Ehe für alle. Sie war nicht dafür. Sie hat auch im Bundestag dagegen gestimmt, also sie wirkte in vielen Punkten auch liberaler, als sie tatsächlich war. Deswegen glaube ich ist es bei Annegret Kramp-Karrenbauer im Moment umgekehrt. Sie wirkt ein Tick konservativer, als sie wirklich ist. Und das ist sie glaube ich - diesen Eindruck verstärkt sie aus taktischen Gründen, weil sie eben diesen Flügel der Partei für sich gewinnen will, aber natürlich besteht die Gefahr, das ist keine Frage, dass eine Reihe von Leuten, die wegen Angela Merkel CDU gewählt haben, weil sie gesagt haben "Das ist nicht mehr die alte CDU, die ich kenne", dass die jetzt irgendwie das Gefühl bekommen "Hmm, wenn das jetzt doch wieder in die Richtung geht - CDU von Helmut Kohl", ich überspitze jetzt mal ein bisschen, dann ist das nicht mehr meine Partei. Ich habe aber das Gefühl, dass Annegret Kramp-Karrenbauer das auch sieht. Und sie hat ja jetzt auch - die stellt sie im Moment nicht nach vorne - aber sie hat ja schon auch gesagt, dieses Thema Frauen zum Beispiel, Frauen in Parlamenten, Frauen in der Politik, das ist für sie ein ganz wichtiges.

Annegret Kramp-Karrenbauer: [00:17:29] Es wird immer noch sehr stark irgendwie der Eindruck erweckt, als ob die Frage Frauenrepräsentanz, Frauenförderung das besondere Vergnügen der Frauen-Union ist, aber ehrlich gesagt: Es ist die Aufgabe von uns als Volkspartei. Denn nur wenn wir alle Bevölkerungsgruppen repräsentieren, werden wir auch entsprechende Wahlergebnisse haben.

Ralf Neukirch: [00:17:52] Da hat sie auch Positionen vertreten die deutlich über das hinausgehen, was zum Beispiel der konservative Mainstream in der CDU für richtig hält. Ich könnte mir vorstellen, dass die konservativen Themen, die sie anspricht, künftig vielleicht auch jetzt nicht mehr so die Kontroversen sein werden wie die Ehe für alle zum Beispiel, das Thema ist ja auch durch. Da braucht man jetzt wirklich keine Diskussionen mehr drüber führen.

Yasemin Yüksel: [00:18:13] Logischerweise wird AKK in diesen Tagen oft mit ihrer Vorgängerin Angela Merkel verglichen. Wie viel Distanz kann oder sollte sie zu Merkel einnehmen? Ich erinnere mich an einen Ton, da nannte sie durchaus kritisch die Anfangsphase der Regierung unter Angela Merkel oder auch die lange Zeit, die es gedauert hat, um eine Koalition zu finden, als bleierne Zeit.

Annegret Kramp-Karrenbauer: [00:18:35] Und wir alle haben die letzten Monate politisch gesehen erlebt als eine bleierne Zeit. Eine bleierne Zeit im Wahlkampf, eine bleierne Zeit in der Regierungsbildung und auch eine bleierne Zeit in der Art und Weise, wie die Regierung die ersten Monate bestand.

Yasemin Yüksel: [00:18:51] Wie viel Distanz kann, wie viel Distanz sollte sie zu Merkel eingehen?

Ralf Neukirch: [00:18:55] Das ist die 100-Millionen-Dollar-Frage...

Yasemin Yüksel: [00:18:56] Die kannst du jetzt beantworten, Ralf, und dann teilen wir uns das Preisgeld.

Ralf Neukirch: [00:19:02] Sehr gerne. ...die sich Frau Kramp-Karrenbauer gerade stellt. Das ist tatsächlich das Hauptproblem für sie, da die richtige Mischung zwischen Distanz und Nähe zu finden. Es würde jetzt auf der einen Seite albern wirken, wenn sie sich völlig von Angela Merkel distanziert, weil jeder weiß, die beiden Frauen verstehen sich ganz gut und sind auch in vielen politischen Fragen ähnlich. Andererseits ist es das einzige, was sie hat als Parteivorsitzende was sie auch immer wieder betont, die Partei nämlich unabhängig von Regierungserfordernissen auch inhaltlich zu positionieren und das heißt ja zwangsläufig auch zu anderen Positionen zu kommen als Angela Merkel, die ja nur noch darauf guckt, was ist gut für die Regierung. Sie muss nur aufpassen, dass sie sich nicht zu weit, in zu vielen Punkten entfernt, denn sie kann ja auch nichts durchsetzen. Sie kann natürlich viele Dinge fordern, wenn Angela Merkel dann sagt "Ja, das ist die Parteiposition, hier in der Regierung machen wir es anders." Dann wird sehr schnell deutlich, dass Annegret Kramp-Karrenbauer überhaupt keine Machtmittel zur Verfügung hat und als einsame Ruferin dazustehen, die zwar immer das Richtige für die Partei fordert, aber nie irgendwas durchsetzt, das wird ihr auf Dauer nicht nutzen. Deswegen: die große Kunst wird sein, sich zwar von Merkel einerseits in zentralen Punkten zu distanzieren, wie sie das in der Flüchtlingspolitik ja gemacht hat, andererseits nicht so weit weg zu gehen, dass der Eindruck entsteht: Da ist jemand, der dauernd gegen die Regierungspolitik stänkert, aber selber überhaupt nichts dafür tun kann, seine eigene Position durchzusetzen.

Yasemin Yüksel: [00:20:23] Nun ist es in diesen Tagen so, dass tatsächlich aber schon so etwas wie eine Kanzlerfrage in der Union besprochen wird. Für unsere Hörerinnen und Hörer, die nicht jeden Tag und jede politische Meldung verfolgen, kannst du uns zum einen noch einmal erklären, wie kann das eigentlich sein - auf dem Papier geht diese Legislaturperiode ja noch zwei Jahre. Eine Wahl stünde also erst 2021 an - Warum reden wir eigentlich zu diesem Zeitpunkt schon so verhältnismäßig viel über eine neue Kanzlerkandidatur? Und wenn ja, wäre AKK gesetzt?

Ralf Neukirch: [00:20:51] Zum einen reden wir derzeit schon viel über eine neue Kanzlerkandidatur weniger wegen der Union glaube ich tatsächlich, sondern wegen der SPD, weil die SPD ja seit Beginn dieser Koalition klar gemacht hat, sie will da eigentlich gar nichts mehr zu tun haben und das ist nun wirklich das allerletzte Mal und auch nur, weil es sein muss und dann diese Revisionsklausel in den Koalitionsvertrag geschrieben hat, die ja besagt, dass man zur Hälfte mal guckt, was hat man überhaupt erreicht und die von vielen in der Partei so verstanden wird, als sei das eben auch eine Sollbruchstelle. Das heißt, wenn man zum Ergebnis kommt "hat sich nicht gelohnt" geht man eben raus aus der Koalition und in dem Fall würde sich natürlich die Frage stellen "Wie geht es dann weiter?" Und dann sind viele in der Union der Meinung, dann nicht mit Merkel, sondern dann wäre eben der Zeitpunkt für einen Wechsel an der Regierungsspitze gekommen. In der Union selber fänden es viele zwar gut, wenn Annegret Kramp-Karrenbauer von Angela Merkel vor Ablauf der Legislaturperiode übernehmen würde. Es gibt aber ohne die SPD da überhaupt kein Szenario, was halbwegs realistisch ist. Das heißt, da wird sehr viel diskutiert, aber das wenigste davon hat eine reale Grundlage. Ich glaube auch nach wie vor, wenn die SPD in der Koalition bleibt, dann bleibt Angela Merkel Kanzlerin bis Ende der Legislaturperiode. Viel ist jetzt auch künstliche Aufregung.

Yasemin Yüksel: [00:22:01] Annegret Kramp-Karrenbauer selbst hat vor wenigen Tagen auch auf dieses Gerede in Anführungsstrichen reagiert. Sie sagte:

Annegret Kramp-Karrenbauer: [00:22:07] Ich sehe im Moment weder in der CDU noch in der SPD relevante Stimmen, die sich mit diesem Thema ernsthaft befassen. Das ist auch richtig so, denn wir haben eine Kanzlerin und wir wollen und ich an der Spitze will, dass Angela Merkel auch Kanzlerin bleibt.

Yasemin Yüksel: [00:22:20] Das heißt, sie räumt da so ein bisschen die Diskussion ab oder versucht das zumindest. Was für eine Regierungschefin bekäme Deutschland mit ihr als Kanzlerin?

Ralf Neukirch: [00:22:30] Das ist jetzt eine sehr schwierige Frage. Man kann ja eigentlich nur gucken, was war sie für eine im Saarland. Das gibt ja ein bisschen Hinweise darauf, wie sie so eine Koalition führen würde.

Yasemin Yüksel: [00:22:43] Sehr resolut glaube ich.

Ralf Neukirch: [00:22:44] Ja.

Yasemin Yüksel: [00:22:44] Ich habe in der Vorbereitung nämlich auch mein Wissen nochmal auffrischen dürfen. Sie war beispielsweise die erste weibliche Innenministerin, Landesinnenministerin und regierte da -glaube ich man darf das so sagen - mit harter Hand.

Ralf Neukirch: [00:22:56] Ja, auf jeden Fall. Also auch in dem Punkt gerade was innere Sicherheit angeht glaube ich fährt sie einen deutlich konservativeren Kurs als Angela Merkel. Sie hat auch ihren Koalitionspartnern zwar Freiheiten gelassen, aber sich nicht alles bieten lassen. Sie hat die FDP ja im Grunde seinerzeit aus der Koalition rausgeschmissen, weil sie einfach gesagt hat: "es reicht." Und hat dann die Koalition beendet und sie hat - das muss man sagen - doch erhebliches politisches Gespür bewiesen. Sie hat die Koalition zu einem Zeitpunkt beendet, als Angela Merkel gesagt hat: "Tu's auf gar keinen Fall. Das geht in die Hose, es geht schief." Aber sie hat gesagt: "Ne, ich glaube, ich kenne das Saarland gut genug" und sie hat am Ende Recht behalten. Sie hat dann ein sehr, sehr gutes Ergebnis noch einmal bei einer Landtagswahl bekommen, obwohl der ganze Bundestrend gegen sie war. Das war auf dem Höhepunkt des Hypes um Martin Schulz, als alle gedacht haben, es wird jetzt wahnsinnig schwierig überhaupt noch einmal Ministerpräsidentin zu werden. Sie hat das mit einem komfortablen Ergebnis geschafft. Also ich glaube, man bekäme eine Regierungschefin, eine Kanzlerin, die deutlich konservativer sein würde, als ihre Vorgängerin, die aber das Geschäft des Regierungshandelns beherrscht oder zumindest bewiesen hat, dass sie es beherrscht.

Yasemin Yüksel: [00:24:08] Vielen Dank Ralf für deine Einschätzung heute und bis bald.

Ralf Neukirch: [00:24:10] Sehr gerne.

Yasemin Yüksel: [00:24:14] Das war "Stimmenfang", der Politik-Podcast von SPIEGEL ONLINE.

Yasemin Yüksel: [00:24:18] ANZEIGE: An dieser Stelle noch eine Erinnerung von unserem Sponsor: Vergessen Sie nicht, Ihre Steuererklärung müssen Sie bis zum 31.07. abgeben. Oder noch besser: Lassen Sie Ihre Steuer machen von der VLH. www.vlh.de.

Yasemin Yüksel: [00:24:33] Kommenden Donnerstag hören Sie wie gewohnt die nächste Podcast-Episode. Es wird dann eine besondere Folge sein. Sandra Sperber spricht im live aufgezeichneten Podcast mit Philipp Amthor, Luise Amtsberg und Kevin Kühnert über das Jungsein in der Politik. Ihr Feedback zu dieser Episode und zu unserem Podcast insgesamt können Sie uns per Mail schicken an stimmenfang@spiegel.de oder Sie sprechen auf unsere Mailbox unter 040 38080400. An diese Nummer können Sie uns auch eine WhatsApp-Nachricht schicken. Und wie immer finden Sie unsere Kontaktdaten auch in den Sownotes zu dieser Episode. Sandra Sperber und ich, Yasemin Yüksel, haben diese Folge produziert. Danke für die Unterstützung an Jelena Berner, Sebastian Fischer, Lena Jessen, Johannes Kückens, Thorsten Rejzek und Matthias Streitz. Die Musik kommt von Davide Russo.

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Seite 1
ddcoe 14.03.2019
1. Ich habe den Eindruck
das AKK nichts weiter wie das Schoßhündchen von Merkel ist. Das haben wir am letzten Wochenende gesehen. Erst macht bläst sie die Backen auf, dann wird sie ins Glied zurückgepfiffen und folgt brav. Bisher haben wir von ihr nichts wirklich konstruktives gehört, dafür um so mehr Unsinn. Damit ist sie auf eine Wand der Ablehnung gestoßen - bei praktisch allen Parteien. Ich denke sie hatte ihre Chance und hat es versemmelt. Mit der Merkel Nachfolge als Kanzlerin hat sie nichts mehr zu tun - das CDU Biotop bespaßen muss reichen.
brotfresser 14.03.2019
2. Sie ist bieder und redet unüberlegt
Sie hat nicht die Größe einer Merkel. sich von etwas abzusetzen ist per se eine Heldentat. Es kommt immer darauf an, wo man hin will. Und bei Kramp-Karrenbauer ist kein Profil zu erkenne. Außer einigen konservativen Sprüchen, die nicht Gutes erahnen lassen.
h.hass 14.03.2019
3.
Von der Dame hat man seit ihrer Wahl, wenn ich mich recht entsinne, nichts von Bedeutung gehört. Die größten Schlagzeilen hat sie mit dümmlichen Witzen unter Fips-Asmussen-Niveau gemacht, mit denen sie sich bei einem Spießerpublikum einschleimte. Dass diese Politikern für höhere Führungspositionen geeignet ist, halte ich für unwahrscheinlich.
legeips62 14.03.2019
4. Was macht AKK?
Eine steile Wanderungsbewegung nach rechts. 2016 wäre sie wohl bei der AfD einzuordnen gewesen.. 2019/20 ist es dann die neue CDU. Aber das "Zwischen den Jahren" bleibt...
e.schaettle 14.03.2019
5. Akk
Soviel Inkompetenz. Provinziales Getue in 100 Tag ist schon ein veritabler Fehlstart! Die Christ Unionisten sehen das wohl durch die Merkelbrille... Also kurz und bündig, die 100 Tage vertan und mit Pauken und Trompeten durch gefallen... "Weiter so klein Kartiert und Merkel hörig Frau AKK.
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