Leicester City Ursache von Helikopterabsturz geklärt

Es war ein technischer Defekt: Experten haben die Untersuchung der Ursache für das tragische Hubschrauberunglück von Leicester abgeschlossen. Der Klubeigner von Leicester City war bei dem Absturz ums Leben gekommen.

Erinnerungen an Vichai Srivaddhanaprabha
ANDY RAIN/EPA-EFE/REX

Erinnerungen an Vichai Srivaddhanaprabha


Ein technischer Defekt hat zu dem Hubschrauberunglück geführt, bei dem Vichai Srivaddhanaprabha, der Eigentümer des englischen Fußball-Erstligisten Leicester City und vier weitere Menschen ums Leben kamen. Das geht aus einem Bericht der britischen Flugverkehrsbehörde AAIB hervor.

Die Piloten hatten bei dem Unfall am 27. Oktober in unmittelbarer Nähe zum Stadion die Kontrolle über den Helikopter verloren, weil die Verbindung zwischen den Pedalen und dem Heckrotor unterbrochen war.

Wie die Zeitung "The Guardian" berichtet, hatte der Hubschrauber am Tag des Absturzes schon vier erfolgreiche Flüge absolviert, ehe er über dem King Power Stadium abstürzte.

Bei den Fans von Leicester City war der Clubbesitzer aus Thailand überaus beliebt. Im August 2010 hatte er den damaligen Zweitligisten gekauft. Im Februar 2011 übernahm er das Amt des Präsidenten des Fußballclubs, sein Sohn Aiyawatt wurde Vize-Präsident. Mit ihren umfangreichen Investments trugen sie zu Leicesters sportlichem Aufschwung bei. In der Saison 2013/2014 feierte der Club als Tabellenerster die Rückkehr in die Premier League.

Nach dem Titelgewinn in der Saison 2015/2016 löste Srivaddhanaprabha ein Versprechen ein und beschenkte 19 Spieler mit Luxusautos im Wert von jeweils rund 100.000 Pfund (etwa 130.000 Euro). An seinem Geburtstag spendierte er den Fans regelmäßig Bier und Kuchen.

tbe/sid/dpa

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